Was andere über meine Bilder sagen

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Sommernachmittag / Vitsø / Ærø 7/6/2025 Öl auf Holz 50×50 cm

„Sommernachmittag / Vitsø / Ærø“ ist mein Favorit aus dem Portfolio. Meiner Meinung nach ist dies eines der stärksten Werke. Das dicke Impasto schafft eine überzeugende physische Präsenz, die fast schon skulptural wirkt, insbesondere am Himmel, wo breite Spachtelstriche die Bewegung der Wolken widerspiegeln.

 Besonders gelungen ist die Farbpalette. Kühle Blau- und Grautöne werden durch leuchtende Grüntöne unterbrochen, was einen visuellen Rhythmus erzeugt und den Gemälden trotz der relativ gedämpften Farben eine strahlende Wirkung verleiht.

 Eine der herausragendsten technischen Qualitäten ist die Variation im Pinselstrich. Dichte Passagen koexistieren mit fließenden Bereichen, was es uns als Betrachtern ermöglicht, uns ganz natürlich durch die Komposition zu bewegen.

Gabriela Román González /  Kuratorin  Juli 2026

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Duft der weißen Lilien 12/7/2025 Öl auf Leinwand 100×80 cm

„Ute Meyers malerisches Schaffen zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, direkte Beobachtung in ein intensiv sinnliches und eindrückliches Erlebnis zu verwandeln. In diesem Werk fungiert der Garten nicht mehr als bloßes Motiv, sondern wird zu einem lebendigen Wahrnehmungsfeld, in dem sich Farbe, Licht und Gestik miteinander verflechten und eine Atmosphäre schaffen, die sich zugleich intim und weitläufig anfühlt.

Was mich besonders interessiert, ist die Art und Weise, wie Meyer Darstellung und Auflösung in Einklang bringt. Blumenformen tauchen auf und treten wieder zurück innerhalb einer dichten Bildfläche, sodass das Auge kontinuierlich durch die Komposition wandern kann, anstatt sich auf einen einzigen Blickpunkt zu fixieren. Dies erzeugt eine dynamische Spannung zwischen Präsenz und Vergänglichkeit, die die flüchtige Natur der Landschaft selbst widerspiegelt.

Das Gemälde zeugt von einer bemerkenswerten Sensibilität für Farbzusammenhänge, wobei lebhafte Passagen in Rosa-, Gelb-, Grün- und Weißtönen einen leuchtenden Rhythmus über die Leinwand erzeugen. Anstatt die Natur präzise zu beschreiben, fängt Meyer ihre Vitalität, ihre Bewegung und ihren sich ständig wandelnden Charakter ein.

Im Kontext ihres Gesamtwerks spiegelt diese Arbeit eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Garten als Ort der Kontemplation, der Erinnerung und der Verwandlung wider. Das Ergebnis ist ein Gemälde, das zum langsamen Betrachten einlädt, den Betrachter bei jeder Begegnung mit neuen visuellen Entdeckungen belohnt und die beständige Fähigkeit der Malerei bekräftigt, gelebte Erfahrung in eine zutiefst poetische Bildsprache zu übersetzen.“

Ainhoa Fernández  Director | Founder  AF Art Advisory  Juni 2026

Sommertag I 18/7/2021 Öl auf Leinwand 90×70 cm

Die Stärke des Portfolios ist „Sommertag I (Expressive, abstrahierte Gartenbilder / Ölmalerei, 8/13/21)“ aus den folgenden Gründen:
– Gleichgewicht zwischen Realismus und Abstraktion in einer Weise, die die Wiedererkennbarkeit der Szene bewahrt (eindeutig noch ein üppiger Gartenweg)
– Die Palette ist verlockend und attraktiv, hell, ohne zu sehr ins Künstliche zu gehen
– Die Komposition fließt dank einer Mischung aus Farbpassagengrößen, Kontrast, Pinselstricharten usw. gut, so dass das Auge vollständig von Bereich zu Bereich wandert.
– Tiefe wird durch die Einführung der sehr dunklen Bereiche in dunklem/gebrochenem Waldgrün hinzugefügt

Kelsey Zalimeni, (Stellvertretende COO bei ALMINE RECH), 16.3.2025

 

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Stockrosen 18/7/2020 Öl auf Leinwand 100×80 cm

Stockrosen I ist wegen seiner außergewöhnlichen Komposition mein Lieblingsbild in dem ausgewählten Portfolio. In diesem Gemälde sind die Blumen, die Blätter und der Boden gut ausbalanciert, was Ute Meyers scharfe Beobachtung der Natur unterstreicht. Die Zweige hinter den Blumen sind klar umrissen, was die Blüten noch mehr hervorhebt, indem sie den Hintergrund abgrenzen.
Rebecca Ashlock (Leiterin des Verkaufs von SINGULART) , 29.07.24

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Yell/ Shetland 17/7/2014 Öl auf Leinwand 40×50 cm

Yell ist zu einem meiner Lieblingsbilder geworden, der Wechsel zwischen Sonnenlicht und Schatten der vorüberziehenden Wolken ist nicht nur gut sicht- und unterscheidbar durch das unterschiedlich tiefe Grün, sondern fast spürbar. Der Betrachter fühlt sich erinnert an einen Tag mit ebensolchem Wolkenzug am Himmel, spürt den schnellen Wechsel der wärmenden Sonnenstrahlen und die sich abkühlende Luft.

Dr. Melanie Wilken, Kunsthistorikerin, April 2015

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Seetang im Abendlicht 1/2013 Öl auf Leinwand 60×90 cm

Dann wiederum geht Ute Meyer ganz nah ran, direkt zum Spülsaum mit all den Steinen, Treibholz, Tang und Gräsern im nassen Sand. Ute Meyer entdeckt hier Formen, Farben und Lichteffekte, die sie später im Atelier in Makrostudien übersetzt, die ebenso gegenständlich, fast schon fotografisch, wie abstrakt wirken. Manchmal wird ihr Gegenstand erst im Abstand der Betrachtung wieder erkennbar. „Seetang im Abendlicht“ ist zum Beispiel ein Bild, das meinen Blick während der Hängung der Ausstellung immer wieder gefangen nahm.

Dr. Thomas Overdick, 26. Februar 2013, Flensburger Schifffahrtsmuseum

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